Neueste Beiträge
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Warum Kofferpacken allein nicht flieĂźend macht
„Der einzige Weg, eine Sprache wirklich zu lernen, ist, in das Land zu ziehen.“ „Hör auf zu büffeln und fahr einfach hin. Du wirst es ganz natürlich aufschnappen.“ Man hört das sein ganzes Leben lang und glaubt es vielleicht sogar. Und wer meine Texte ein wenig kennt, weiß bereits, dass ich dazu neige, gängige Ratschläge zum Sprachenlernen abzulehnen. Nicht aus einem Drang zum Widerspruch, sonder…
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Wie viele Sprachen sprichst du?
Wenn du so bist wie ich – offen interessiert an Fremdsprachen von sehr jung an (oder auch nicht), und gelegentlich dabei belauscht wirst, wie du ein paar davon sprichst – wurdest du wahrscheinlich, ob du wolltest oder nicht, im kleinen Kreis deiner Familie oder Freunde, am Arbeitsplatz oder in deiner kleinen ländlichen Stadt, als ✨Polyglott✨ bekannt. Ob das nun gut oder schlecht ist, hängt wirklic…
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Eine Sprache zu lernen ist wie umzuziehen
Eine Fremdsprache zu lernen fühlt sich oft an wie ein Umzug – nur dass dich niemand vor den vielen emotionalen Phasen warnt, und es keine Checkliste gibt, die wirklich passt, keine Methode, die wirklich deinem sprachlichen Profil entspricht. Am Anfang ist es pure Aufregung. Du bist noch nicht eingezogen, aber du veranstaltest im Kopf bereits Dinnerpartys. Du spazierst in deiner Fantasie durch leer…
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Was einen Text unpassend erscheinen lässt, selbst wenn er grammatikalisch korrekt ist
Etwas erregte letzte Nacht meine Aufmerksamkeit, als ich die automatische Übersetzung meines letzten Artikels ins Französische, meine Muttersprache, überprüfte, die Google angefertigt hatte. Als Kind der frühen 90er Jahre wuchs ich in der Kindheitsphase des Internets auf, als noch wenig existierte und das meiste davon auf Englisch war. In den frühen 2000er Jahren waren Übersetzungen, gelinde gesag…
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Ăśber die Fossilisierung der Aussprache
Es gibt diesen Moment, den man oft leicht übersieht, in dem sich die Aussprache nicht mehr vorläufig, sondern gefestigt anfühlt. Nicht etwa, weil sie eine ideale Form erreicht hätte, sondern weil sie vertraut geworden ist, fast schon in den Hintergrund rückt – wie ein Möbelstück, das man nicht mehr bewusst wahrnimmt, obwohl man sich jeden Tag darum herumreagiert. Ich ertappe mich immer wieder dabe…
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